Ernährungsberatung

Vollkornbrot

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Vollkornbrot – Nicht immer ist drin was der Name verspricht!

Um der Gesundheit etwas Gutes zu tun, greifen viele zu „Vollkornbroten“. Diese enthalten durch das Vermahlen des ganzen Getreidekornsmehr Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe als Brote aus hellem Mehl – egal welche Getreideart. Doch allzu oft landet kein richtiges Vollkornbrot auf dem Teller, denn viele Käufer glauben, dass dunkle Brote oder Roggenbrote gleich Vollkornbrote sind. Vollkornmehl ist aber kaum dunkler als „Weißmehl“ und daraus hergestelltes Brot ähnelt im Aussehen eher „Graubrot“. Erst der Einsatz von Malzzucker verleiht Broten eine dunkle Färbung. Gespickt mit einigen Körnern und betitelt mit kernigen Namen wie „Kraftkorn“ oder „Vitalbrot“ lässt sich so auch einfaches „Graubrot“ in ein vermeintlich „gesundes“ Brot verwandeln.

Wer auf Nummer sicher gehen will, verlässt sich auf den Namen „Vollkorn“. Wo dieser draufsteht, muss auch zu mindestens 90 Prozent Vollkornmehl verbacken sein. Ein Blick in die Zutatenliste hilft; Sind im Brot wirklich nur Mehl, Wasser, Salz und Hefe? Oder peppen Körner, Malzzucker und diverse andere Zusätze den augenscheinlichen Gesundheitswert auf?

Es gilt also, sich nicht vom Äußeren täuschen zu lassen, sondern einen Blick auf die Zutaten zu werfen.

Und noch ein kleiner Tipp: Wem Vollkornbrot schwer bekommt, kann es vielleicht mal mit einer anderen Getreidesorte probieren. Je feiner vermahlen umso bekömmlicher ist Vollkorn. Probieren Sie Vollkornbrote auch aus Weizenvollkorn- oder Dinkelvollkornmehl aus. Denn Vollkornbrote gibt es nicht nur aus Roggen.